ecofaires Gold

Die Länder mit der höchsten Goldproduktion sind Südafrika, die USA, Australien, Russland, Peru, China und Ghana. Leicht zugängliche Goldvorkommen werden weltweit ausgebeutet, Gold an weniger ergiebigen Fundorten zu gewinnen, wird immer schwieriger. Riesige Mengen an Gestein müssen abgebaut und aufbereitet werden, wofür jede Menge Energie, Süßwasser und giftige Chemikalien (Zyanid, Quecksilber) eingesetzt werden. Quecksilber-Seen, vergiftetes Grundwasser und riesige Geröllhalden sind z.T. die dramatischen Folgen für die Regionen. Arbeitskräfte werden ausgebeutet und

ungerecht entlohnt. Dies ist nicht übertrieben sondern häufig alltägliche Praxis in der Gewinnung von Edelmetallen für (in jeder Hinsicht) billigen Schmuck. Erfreulicherweise gibt es einen Trend zu fairem Gold, der diesem entgegenwirkt und es ermöglicht, Schmuck mit Freude zu tragen.  

Als Goldschmiedin bin ich mir im Umgang mit diesen Bodenschätzen meiner ökologischen und sozialen Verantwortung bewusst. Aus diesem Grund verwende ich in meinem Atelier, soweit möglich, Gold aus ecofairem Handel oder aus dem Recycling-

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Kreislauf. Fairer Handel bedeutet dabei, dass die Goldlieferanten ökologische und soziale Standards einhalten – Menschen und Natur werden geachtet. Auf den Einsatz von Chemikalien wird verzichtet, sodass die Umwelt geschont wird. Die Goldschürfer arbeiten unter sozial gerechten Bedingungen: sie erhalten eine angemessene Entlohnung, leben und arbeiten unabhängig und für Arbeitssicherheit, Rechte und Gesundheitsschutz wird gesorgt. 

 

Durch Ihre Entscheidung, sich Ihren Schmuck aus ecofairem Gold fertigen zu lassen, unterstützen Sie den sinnvollen Umgang mit den Ressourcen dieser Welt.

Wenn es dir möglich ist, mit nur einem kleinen Funken die Liebe in der Welt zu bereichern, dann hast du nicht umsonst gelebt. Jack London

 

Sagenumwobenes Gold aus Deutschland 

Dieses besondere Gold wird seit über 2000 Jahren in einer der goldreichsten Regionen Europas  im Gebiet des Oberrheins gefunden.

Das Rheingold ist in Kunst, Literatur und Musik hier zu Lande fest verankert: Wilde Geschichten um geheimes Wissen, Macht, Eifersucht und tiefe Liebe sorgten dafür, dass es zum Klassiker wurde. Schon über Jahrtausende beschäftigen das wunder schöne,  von den Rheintöchtern beschützte Gold und

 

der sagenumwobene Schatz der Nibelungen die Fantasie der Menschen.

Nun gilt es, diesen Schatz zu finden und den goldenen Faden weiter zu spinnen. So wird Geschichte mit moderner Goldschmiedekunst verbunden. 

Der Mythos Rheingold bleibt lebendig... 

 

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Das aus den Quarzgängen der Alpen stammende Rheingold wird nachweislich ohne den Zusatz von Chemikalien rein mechanisch gewonnen. Im Schnitt ergeben 30.000 Flitter ein einziges Gramm Gold - aus einer Tonne Kies und Sand werden durchschnittlich 1-2 Gramm Gold gewonnen. 

 

Die Kiesgrube für die Lieferung des Rheingoldes ist die einzige in Deutschland, die mit einem Bergbaurecht versehen ist. Nur sie darf als Goldbergwerk bezeichnet werden.

Nicht nur in Zeiten der hohen Goldpreise sondern vor allem aus ökologischen Erwägungen ist eine Verwandlung von altem Gold zu neuem Schmuck absolut empfehlenswert. 

Denn jeder kennt sie, die Schmuckstücke, die im Kästchen liegen – Boten einer anderen Zeit, eines anderen Stils, zu kostbar, um sie einfach zu verkaufen oder zu vergessen. Schmuckstücke aus dem Familien- und Freundeskreis, geerbt oder geschenkt von lieben Verwandten. Stücke, die keinen historischen, dafür aber einen hohen ideellen

und natürlich materiellen Wert haben. Sie alle warten auf eine Inspiration, eine Idee, die ihnen gerecht wird.

Für dieses sensible Thema nehme ich mir gerne Zeit: es gilt herauszufinden, welche Verarbeitung bzw. Verwendung zur Geschichte dieser Stücke und dem heutigen Leben ihrer Besitzer/in passt – was genau den inneren Wert  dieser Schätze ausmacht und was sie wieder „zum Glänzen“ bringt.

Altes kann gelöst, verwandelt oder auf eine neue Weise besonders wertgeschätzt werden.